Der Name "Haertz", "Hart" oder "Harz" taucht zuerst Ende des 8. Jahrhunderts auf, er soll "die Höhe" oder "das Waldgebirge" bezeichnen. Schon in alter Zeit war das Gebirge eine Scheide verschiedener Volksstämme.
Ursprünglich war der Harz ein Urwald ohne Ansiedlung, nur am Rande des Gebirges hatten in vorgeschichtlicher Zeit die Anwohner ihre Zufluchts- und zugleich Kulturstätten angelegt, so die Roßtrappe bei Tahle.
Der Harz läßt sich zu jeder Jahreszeit bereisen. Manchmal jedoch kehrt er im Oberharz oder auf dem Brocken seine rauhe Seite hervor. So mancher, der im Sommer mit kurzen Hosen den höchsten und nördlichsten Gipfel von 1042 Meter erklommen hat, wird sich leicht unterkühlen.
Doch die schöne Aussicht über die Täler und Berge des Harzlandes wird ihn für die Mühen des Aufstieges belohnen. Reizende Waldbilder, interessante Ausflügsziele, die Abenteuer in Ritterburgen und Klöstern warten auf den Besucher des Harzes.
|
Die Harzbewohner sind ein kräftiger, aufgeweckter Menschenschlag. Auch wenn sie heute in den modernen Zeiten nicht mehr der Forst- und Viehwirtschaft nachgehen, hat sie die Natur durch seine Granitberge und Schluchten geprägt. Der Harzer ist ernst und oft rauh und eckig; andererseits wieder fröhlich, unbesorgt und und vor allem gastfreundlich.


|